Ostern in Crimmitschau, oder auch spannender Kampf um Klassenerhalt
50: 65 10:16 und 38: 57 10:18 das waren die wichtigen Zahlen
für die Fahrt nach Crimmitschau. Sieg oder Unentschieden, kein Problem, bei
einer Niederlage würde der Torunterschied über den Verbleib in der 2. Liga Nord
entscheiden.
Also war die Devise angreifen und nicht auf Sicherheit
spielen.
Gut gelaunt hoch motiviert und selbstbewusst gestärkt aus
dem harten letzten Spieltag ging es auf nach Crimmitschau.
11 Essenerinnen gegen 17 Crimmitschauerinnen, das Spiel
konnte beginnen.
Keine 27 Sekunden war das Spiel alt und die Essener
Stürmerin Sina Schmitz konnte die gegnerische Torhüterin Sandy Praedel zum 0:1
überwinden.
Super Start für Essen, aber Crimmitschau wäre nicht
Crimmitschau wenn ein frühes Tor am Selbstbewusstsein der Sächsinnen kratzen
würde und so kam auch der Ausgleich prompt nach weiteren 30 Sekunden.
Crimmitschau erhöhnte den Druck und die Mädels aus Essen
hatte sichtlich Probleme diesem Standzuhalten. Immer wieder liefen die
Gastgeber sich gekonnt frei vor dem Essener Gehäuse und konnte ein ums andere
Mal die Essener Torhüterin Nadine Dreyer prüfen.
Trotz ihrer guten Leistung folgten im 4 Minuten Takt Treffer
für die Gastgeber zum Zwischenstand von 4:1. Völlig von der Rolle mussten sich
die Essenerinnen erst einmal am Riemen reißen, Trainer Marc Dlugas schien immer
wieder die richtigen Worte zu finden und so ließen die Mädels aus Essen die
Köpfe nicht hängen und kämpften.
In der 16. Minute dann endlich die Belohnung zum 4:2 durch
Aline Miller nach einem schönen Schlenzer von Nadine Hoitz. Keine Minute später
stellte die hervorragend aufgelegte Tracy Hauptmann jedoch den alten Abstand
wieder her. Es gelang den Essenerinnen einfach nicht den Gegner vor dem Tor zu
neutralisieren, zu gut wechselten die Crimmitschauerinnen ihre Positionen und
kamen immer wieder ungedeckt zum Torschuss.
In der 19. Minute konnte Essen dann eine Überzahl Situation
gut nutzen und Nadine Hoitz schoss Kraftvoll nach Zuspiel von Aline Miller und
Nina Dietrich zum 5:3 ein.
Nicht gerade eingeschüchtert kam auch prompt die Antwort aus
Crimmitschau, ganze 15 Sekunden brauchte der Puck von der Mittellinie bis er im
Essener Kasten landete.
Eigentlich hatte Nadine Dreyer die Fanghand auf dem Puck
aber der Schiedsrichter ließ das nachstochern gelten und befand den Puck für
frei und somit im Tor.
Zwischenstand nun also 6:3 und das nach dem ersten Drittel.
Sollte es das gewesen sein oder war da noch was drin?
Zunächst sah es so aus als wenn Crimmitschau weiterhin so
dominieren würde, in der 25 Minute klingelte es erneut bei Nadine Dreyer zum 7:3,aber durch die Mädels aus Essen ging ein Ruck
und es wurde verbissen gekämpft. Auch klappte die Mann(Frau) Deckung nun
wesentlich besser und die Moskitos konnte immer wieder einen Konter fahren. In
der 32. Minute packte dann Nina Dietrich auch ihren Hammer aus und donnerte von
der blauen Linie den Puck unter den Schonern von Sandy Pradel ins Tor.
So, der Frust war bewältigt nun war Nele Krafzik an der
Reihe und netzte nach Zuspiel von Beate Swiniarski und Sina Schmitz in der 34.
Minute zum 7:5 ein.
Es wurde weiterhin um jeden Meter Eis gekämpft aber
zählbares sprang im Mitteldrittel nicht mehr heraus.
7:5 das würde reichen, aber sich jetzt hinten reinstellen
wäre zu risikoreich, also musste noch mindestens ein Tor her um auf Defensive
umzustellen. Nach 5 Minuten im letzten Drittel viel auch das nächste Tor, nur
leider nicht für Essen. Keine 3 Minuten später dann erneut Treffer für
Crimmitschau, jetzt wurde es eng. Ein Endergebnis von 9:5 hätte das Aus für
Essen bedeutet! Immer wieder hörte man das Wort kämpfen auf der Essener Bank
und das spiegelte sich auch in den Gesichtern wieder, jeder Wechsel zeigte
verbissene Gesichter, gespielt wurde am Limit. Endlich fiel das Tor für Essen
in der 50. Minute auf Zuspiel von Sina Schmitz konnte Nina Dietrich die vorher
eingewechselte Torhüterin Claudia Schmieder überwinden und wichtige Abstand von
3 Toren war wieder erreicht.
Alle im Essener Team mobilisierten die letzten Kräfte und
bange Fragen wie :“Reicht uns das ?“ waren zu hören. Nach 10 Minuten Kampf kam
endlich der erlösende Schlusspfiff – Es war geschafft! Essen bleibt nach dem
Endstand von 9:6 der 2ten Liga Nord ganz knapp erhalten.
Einige Spielerinnen realisierten erst in der Kabine das es
gereicht hatte, dafür war die Rückfahrt dann umso entspannter, konnte doch der
Klassenerhalt gefeiert werden.
Nun geht es erst einmal in die verdiente Sommerpause bis es
dann im Mai mit dem Sommertraining weitergeht.
Ergebnis: 9:6 (6:3) (1:2) (2:1) Torschützen: Sina Schmitz,
Aline Miller, Nadine Hoitz, Neele Krafzik und 2x Nina Dietrich
Strafe Essen 8 Minuten,
Strafe Crimmitschau 6 Minuten
Karneval am Westbahnhof
Am Karnevalssamstag noch mit 1:10 von Brackwede in die Schranken verwiesen,
konnte am Sonntag mit 10:1 geben Koenigsborn endlich wieder gepunktet werden.
Deutlich waren die Spielanteile der Moskitos, jedoch sprang zunächst nichts Zählbares dabei raus.
Im Gegenteil, zuerst gingen die Gäste in Führung welche die Essenerinnen erst im 2ten Drittel drehen konnten,
bevor dann im 3ten Spielabschnitt auch endlich die Chancen 8 mal verwertet werden konnten.
Gut angekommen in den ersten beiden Spielen waren Laura Stevens die neben einem Assist auch ein Tor
für sich verbuchen konnte. Aber auch der Neuzugang aus Duisburg, Miriam Hegenberg, fiel durch ihren Einsatz positiv auf
und zeigte sich als Verstärkung für das Essener Team.
Moskitos Frauen ohne Chance gegen Tabellenführer
Nur mit 9 Feldspielerinnen plus 2 Torhüterinnen verloren die Moskitos
Damen gegen den Tabellenführer der 2. Liga Nord mit 1:10.
Dabei
begannen die Moskitos mit der "neuen Goaline" Sally Klöser im Tor,
mussten jedoch nach dem ersten Drittel wechseln,
da ein Auge komplett
zugeschwollen war. Zweiter Neuzugang aus der Jugend war Laura Stevens,
die auch gleich einen Assist zum einzigen Essener Treffer durch Neele
Krafzik verbuchen konnte.
Alles in allem erwiesen sich die Frauen aus
Brackwede aber als zu stark für die gebeutelten Moskitos.
Spielverlegung Adendorf
Spiel in Adendorf abgesagt.
Da wir krankheitsbedingt nicht 9+1 Spielerinnen aufs Eis bekommen,
ist das Spiel in Adendorf kurzfristig abgesagt worden.
Ein neuer Termin steht noch nicht fest..
Leider muß auch das Heimspiel gegen Adendorf am 07.02.2010 verschoben werden,
da es da Überschneidungen mit der Eisbelegung gibt.